Prozessorientierung als möglicher Beitrag zur Förderung der Schreibkompetenz von L2-Lernenden

Janner, Christine (2016) Prozessorientierung als möglicher Beitrag zur Förderung der Schreibkompetenz von L2-Lernenden. Diploma thesis, Scuola universitaria professionale della svizzera italiana (SUPSI).

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Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einem Ansatz, der an die prozessorientierte Schreibdidaktik anlehnt und als möglicher Beitrag zur Förderung der Schreibkompetenz von gymnasialen L2- Lernenden gelten soll. Prozessorientierung zerlegt den Schreibprozess in Teilschritte, die einzeln behandelt werden: das Planen, das Verfassen und das Überarbeiten. Ziel ist, Lernenden Schreibstrategien zu vermitteln. Das Augenmerk der Arbeit liegt auf der Überarbeitungsphase, deren wichtiger Bestandteil die Schreibkonferenz ist. Es handelt sich dabei um eine Methode, die in Deutschland für die Grundschule bekannt geworden ist und die vorsieht, dass sich Lernende in einer Gruppe gegenseitig Feedback auf ihre Textentwürfe geben. Vor der didaktischen Intervention wurde die Hypothese formuliert, dass sich Prozessorientierung auch bei L2-Lernenden als vorteilhaft erweisen kann. Die Daten, die aus der Analyse der während der didaktischen Intervention verfassten und überarbeiteten Schülertexte hervorgehen, zeigen, dass die meisten Überarbeitungen auf formaler Ebene vorgenommen wurden. Obwohl die Auseinandersetzung mit der inhaltlichen Ebene verbesserungsbedürftig ist, beweisen die hier gewonnenen Erkenntnisse, dass die Schreibkonferenz, die insgesamt dreimal durchgeführt wurde, die Qualität der Texte erhöht hat. Relatore: Gé Stoks. Materia: tedesco

Item Type: Thesis (Diploma)
Supervisors: Stoks, Gé
Subjects: Formazione - Apprendimento
Divisions: Dipartimento formazione e apprendimento > Scuola media superiore
URI: http://tesi.supsi.ch/id/eprint/786

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